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Rüdiger Neukäter
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Rüdiger Neukäter
Kurzgeschichten, Reiseerzählungen, Gedichte
Esmarchstr. 72, D - 34121 KASSEL + Tel: 0561/25537 – Fax: 0561/2076003
Homepage:www.neukaeter-online.de + E-mail: rueneuk@gmx.de
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Geboren 1940 - Jugend und Schulzeit im Bayerischen Wald und in Mainz
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Studium der Theaterwissenschaften in Mainz und Wien
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Mitherausgeber einer Literaturzeitschrift (Fragment)
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Lehrerstudium (Germanistik und Anglistik) in Mainz
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verheiratet mit Ildiko Hajnal
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von 1972 bis 2001 Lehrer an einer Gesamtschule in Nordhessen
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1992 erstes Buch "Spiegelgefechte - Gedichte und Geschichten",
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November 1992: 1.Preis im Literaturwettbewerb des “Freien Deutschen Autorenverbandes” mit der Satire "Superstau". / Lesungen u.a. in Düren, Kassel, Wahlstedt, Calw, Fritzlar etc.
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1996 zweites Buch: "Frau im Ohr”, Snayder-Verlag, Paderborn.
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1998, drittes Buch: “Alles Schwindel” - Kurzgeschichten, Gedichte, Essays.
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seit 2001 Arbeit als freier Autor
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April 2002: 1.Preis im Kurzgeschichtenwettbewerb der 1. Kasseler Literaturbörse (‘Funkstille’)
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Juni 2003: Neuerscheinung “Das alte Lied” - Gedichte
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3. Preis im Literaturwettbewerb “Lebensspuren” der Stadt Fritzlar mit der Kurzgeschichte “Erdbeermarmelade nie mehr”
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Mai 2004: 1. Preis im Kurzgeschichtenwettbewerb der 3. Kasseler Literaturbörse mit der Geschichte “Fitness, Zeitgeist inbegriffen”
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Oktober 2004, Neuerscheinung ”Leben und Leben lassen” -
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29 Geschichten”, Wiesenburg-Verlag Schweinfurt
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März 2005, Hörbuch “Leben und Leben lassen” - Gedichte und Geschichten, gelesen vom Autor.
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Nov. 05: Neuerscheinung “Where are you come?” - Wiesenburg Verlag
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Dez. 2006 : Neuauflage des Buches unter dem Titel "Unterwegs inSüdostasien und Indien".
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Mai 2007: Neuerscheinung: "Unterwegs in Indonesien"
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Posthum
- Noch
zwei oder drei Jahrzehnte bestenfalls,
- dann
bin ich mausetot, rattentot,
- aber
berühmt.
- Ein großer Dichter starb uns weg und
- wir
werden seiner immer eingedenk sein, und
- zwei
namhafte Verlage streiten sich
- um die
Herausgabe meiner gesammelten Werke
- in
grobgestricktem Leinen.
- Reich-Ranicki,
einhundertundfünf Jahre alt,
- und
immer noch gefürchtet von gefiederten Poeten
- wird
dem Vernehmen nach das
Nachwort schreiben.
- Büchergilden und Lesegemeinschaften
- bewerbensich um Nachdruck
- meinerzu Lebzeiten unveröffentlichten,
- jedochhell-, weit- und klarsichtigen Schriften,
- welche stets, so der greise Redner an meinem Grab,
- denFinger an die Wunden der Zeit legten.
- Meine
Erben kramen
- in den
Schubladen meines chaotisch-unordentlichen Schreibtisches
- und
fördern zutage: Briefe, Fragmente, Gedankensplitter,
- auf
Löschblatt und Handzettel geschmierte Rezepte.
- Literaturagenten
stehen Schlange und entreißen
meinen Enkeln
- jedes
Gekritzel und selbst
der vertrocknete Popel, handsigniert
auf Büttenpapier
- ist untrügliches
Zeichen meiner nimmer
endenden Kreativität.
- Ich
vermarkte mich recht gut nach meinem Tode.
- In den
Bücherregalen von Hinz und Kunz seh ich mich stehen
- zwischen den
Klassikerausgaben Konsaliks und Goethes,
- gleich
neben dem Videosampler der
besten John Grisham - Verfilmungen
- Ab und
zu begutachte ich, posthumnatürlich,
- die Auszüge meines
Sonderkontos "Literatureinnahmen".
- Dann
freue ich mich, einerseits,
- daß ich
nun mit der Steuererklärung nichts mehr zu tun habe
- Andererseits
aber bin ich
schon ein bißchen traurig
- daß ich
mir, posthum,
- gar
nichts mehr leisten kann,
- von all
dem Geld, dass ich
verdiene.
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